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Das neue Zeitalter des Kitsches
Ein Essay über die Zivilisation des Exzesses.
Kitsch hat sich verändert. Was einst als Stil des schlechten Geschmacks galt, der in die Sphäre der Dekoration verbannt und mit der bürgerlichen Ästhetik assoziiert wurde, hat sich in einen globalen "Neokitsch" verwandelt, der Architektur, Freizeit, Mode, Showbusiness und sogar digitale Kommunikation durchdringt.
Sein Einfluss hat so stark zugenommen, dass er zu einem "Luxuskitsch" geworden ist, der von großen Marken und Finanzeliten übernommen wurde. Er ist allgegenwärtig und beschränkt sich nicht mehr auf Objekte oder Bilder, sondern bildet eine regelrechte Zivilisation, die auf der Logik des Exzesses beruht: die Zivilisation des "Zuviel".
Gilles Lipovetsky und Jean Serroy beschränken sich nicht auf eine nostalgische Kritik oder ein moralisches Urteil, sondern untersuchen den Kitsch als zentrales Phänomen in der Anthropologie der Moderne und zeigen das menschliche Bedürfnis nach Flucht in einer Welt, die von der Ästhetik des Vergänglichen und der Verführung beherrscht wird.
Anstatt ihn auf eine oberflächliche Frivolität zu reduzieren, analysieren sie ihn als Interpretationsschlüssel für unsere Zeit und stellen das Problem in seinen realen Kontext.
Dieses Buch zielt nicht darauf ab, ihn zu verurteilen, sondern bietet eine klare und durchdringende Lesart der Moderne mit ihren Widersprüchen und Exzessen, um zu zeigen, dass Kitsch nicht etwas ist, das ausgerottet werden muss, sondern in seiner ganzen Komplexität verstanden werden sollte.
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https://hartem.com/de-de/das-neue-zeitalter-des-kitsches.html170485Das neue Zeitalter des Kitsches<p>Das neue Zeitalter des Kitsches</p>
<ul>
<li>Ein Essay über die Zivilisation des Exzesses.</li>
<li>Kitsch hat sich verändert. Was einst als Stil des schlechten Geschmacks galt, der in die Sphäre der Dekoration verbannt und mit der bürgerlichen Ästhetik assoziiert wurde, hat sich in einen globalen "Neokitsch" verwandelt, der Architektur, Freizeit, Mode, Showbusiness und sogar digitale Kommunikation durchdringt.</li>
<li>Sein Einfluss hat so stark zugenommen, dass er zu einem "Luxuskitsch" geworden ist, der von großen Marken und Finanzeliten übernommen wurde. Er ist allgegenwärtig und beschränkt sich nicht mehr auf Objekte oder Bilder, sondern bildet eine regelrechte Zivilisation, die auf der Logik des Exzesses beruht: die Zivilisation des "Zuviel".</li>
<li>Gilles Lipovetsky und Jean Serroy beschränken sich nicht auf eine nostalgische Kritik oder ein moralisches Urteil, sondern untersuchen den Kitsch als zentrales Phänomen in der Anthropologie der Moderne und zeigen das menschliche Bedürfnis nach Flucht in einer Welt, die von der Ästhetik des Vergänglichen und der Verführung beherrscht wird.</li>
<li>Anstatt ihn auf eine oberflächliche Frivolität zu reduzieren, analysieren sie ihn als Interpretationsschlüssel für unsere Zeit und stellen das Problem in seinen realen Kontext.</li>
<li>Dieses Buch zielt nicht darauf ab, ihn zu verurteilen, sondern bietet eine klare und durchdringende Lesart der Moderne mit ihren Widersprüchen und Exzessen, um zu zeigen, dass Kitsch nicht etwas ist, das ausgerottet werden muss, sondern in seiner ganzen Komplexität verstanden werden sollte.</li>
<li>Anzahl der Seiten: 480.</li>
<li>Sprache: Spanisch.</li>
</ul>
<p>Herausgeber: Anagrama.</p>https://static.hartem.com/media/catalog/product/1/0/Historia_del_arte_en_comic-_revoluciones-10022026091159.webp25.9instock25.924.20560647663600000https://static.hartem.com/media/catalog/product/1/0/Historia_del_arte_en_comic-_revoluciones-10022026091159.webp/Novedades de Bellas Artes/Neuigkeiten/Bücher von Bildende Künste/Editorial1770812370000